„Kinder- und familienfreundliche Strausberg-Vorstadt – was wurde erreicht, wo liegen Reserven?“
Zu diesem Thema führt die Die Fraktion DIE LINKE am 22.09.2011, 18.00 Uhr (bis ca. 20.00 Uhr) eine öffentliche Fraktionssitzung in den Räumen der Lise-Meitner-Oberschule, Am Kieferngrund 5, Strausberg-Vorstadt durch:
Seit Jahren werden im Wirtschaftsorientierten Integrierten Stadtentwicklungskonzept (INSEK) Ziele formuliert und Strategien entwickelt, wie in Strausberg die Lebensqualität weiter verbessert werden kann. Die stadtteilbezogene Entwicklung nimmt in diesem Zusammenhang einen wichtigen Platz ein. Dazu gehört nicht zuletzt die Bevölkerungsentwicklung. D.h. Strausberg-Vorstadt muss nach Wegen suchen, die schon jetzt vorhandenen Möglichkeiten für angenehmes Wohnen und Leben intensiver zu nutzen, um die Attraktivität insbesondere für junge Familien weiter zu erhöhen und dabei gleichzeitig Lebensqualität für Senioren zu gewährleisten.
Wir wollen uns darüber verständigen:
- Was hat die Vorstadt für Kinder (unterschiedlichsten Alters) und damit auch für Familien zu bieten? Verfügen wir gegenseitig über hinlängliche Informationen?
- Welche Synergieeffekte zwischen Kitas, Grund- und weiterführender Schule, Förderschule, zwischen anderen Bildungsinstitutionen, wie beispielsweise Musikschulen, zwischen Vereinen, Clubs, dem SEP und KSC, der Bürgerinitiative Balkonwettbewerb und Wohnumfeldgestaltung u.a. gibt es bereits heute, und welche könnten verbessert bzw. entwickelt werden?
- Wie ist der Zusammenhalt und das gegenseitige Unterstützen zwischen unterschiedlichen Generationen? Liegen hier nicht auch Reserven?
- Welche Rolle könnte den Wohnungsbaugesellschaften in diesem Zusammenhang zukommen bzw. welchen Platz nehmen sie bereits ein?
Eigentlich braucht jeder jeden, um in Vorstadt lebenswert leben zu können:
- Die Stadt braucht Einwohner
- Die Wohnungsgesellschaften brauchen Mieter
- Kitas und Schulen brauchen (auch zum Überleben) Kinder.
- Kinder benötigen eine Persönlichkeitsentwicklung befördernde Umwelt (Spielplätze, Treffs, Möglichkeiten sportlicher und künstlerischer Betätigung…)
- Familien brauchen die Sicherheit und Beruhigung, dass ihre Kinder auch dann gut versorgt werden, wenn sie aus Arbeits- und anderen Gründen sich selbst nicht um sie kümmern können
- Senioren sollen sich in ihrer Umgebung sicher fühlen, Kommunikationsräume haben (und vielleicht auch noch für Kinder gebraucht werden).
Erwartet werden aus dieser Diskussion Anstöße für alle Beteiligten, Anregungen für das Agieren der Stadtverwaltung und für unsere weitere Fraktionsarbeit. Ergebnisse sollten in die Aktivitäten des Bildungsstammtisches einfließen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie die Diskussion durch Ihre Ideen befruchten würden.
Doz. Dr. habil. Gisela Weiß
Abgeordnete und Mitglied des
Ausschusses Bildung, Jugend, Kultur, Soziales und Sport