PRESSEMITTEILUNG
Hans-Jürgen Mader, 4. Mai 2010
Wir sollten die Chance nutzen!
Unmittelbar nach der Wende hat die Stadtverordnetenversammlung Strausberg den schon sehr lange gehegten Wunsch der Bürger zur Errichtung eines möglichst geschlossenen Rundwanderweges um den Straussee wieder aufgegriffen und partiell realisiert.
So wird der nach der Wende neue Weg zwischen Kulturpark und Badstraße von den Einwohnern unserer Stadt und den Gästen zum Spaziergang, zum Wandern und zum Laufen begeistert angenommen.
Im Juli des Jahres 2009 wurde der Planungsauftrag für den Uferwanderweg zwischen Fischerkietz und Kulturpark erteilt. Die Arbeitsergebnisse des Planungsbüros weisen ein kompliziertes Stück Arbeit aus, dessen Kernstück Rammarbeiten für 100.000 Euro sind. Eine solche Befestigung des Ufers ist erforderlich, da der Weg durch ein Gelände führt, das vom Segelsportclub e. V. und vom Tauchclub Strausberg e. V. genutzt wird.
Die Kostenberechnung für das Gesamtvorhaben betrug am 18. Februar 2010
349.000 Euro, wovon bei Finanzierung aus Städtebaufördermitteln Bund, Land und Stadt jeweils ein Drittel zu tragen hätten, die Stadt also 116.339 Euro.
In der Sitzung des Bauausschusses am 9. März 2010 fand das Konzept noch keine Mehrheit, da bei der Aufteilung der Kosten der Stadt noch nachzubessern ist.
Hier wären das Engagement des Kreises als Grundstückseigentümer, der eingetragenen Vereine als Nutznießer der Maßnahme und auch der EWE AG mit ihrem Restaurant & Tagungszentrum am Fischerkietz, das von dem Zugang unmittelbar vom Kulturpark sicher partizipieren würde, intensiv auszuloten.
Nur wenn alle Beteiligten unverzüglich ergebnisorientiert mitwirken, werden wir Strausberg schöner und anziehender machen. Wenn wir zögern, wird es nach Feststellung der Stadtverwaltung keine Fördergelder mehr geben.
Hans-Jürgen Mader
Stadtverordneter
Fraktion DIE LINKE